26. Oktober 2018

Miteinander Reden anstatt Übereinander!

DPolG im Gespräch mit dem Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH)

  • links Lars Maruhn, rechts Thomas Platte LBIH

Aufgrund von nachvollziehbaren Beschwerden von Seiten der Kolleginnen und Kollegen im Rahmen von verschiedenen Bau- und Unterhaltungsmaßnahmen an den Liegenschaften fand ein Gespräch mit dem Direktor des Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Herrn Thomas Platte, in Wiesbaden statt. 

Die DPolG Hessen verfolgt damit ihre bisherige Linie, miteinander zu reden und nicht übereinander, denn im Endeffekt sind wir alle Teile derselben Landesverwaltung. Die Menschen, die hinter den vielfältigen Aufgaben stehen, haben den gleichen Respekt verdient, den jede und jeder für sich selbst einfordert.

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Herr Platte stellte zunächst die Zahlen, Daten und Fakten zum COME-Projekt vor, welches nur eines von zahlreichen Projekten und Aufgaben des LBIH ist. Das Projekt wurde zur CO2-Minderung in Höhe von 200 000 t (auf 30 Jahre) ins Leben gerufen und hat ein Investitionsvolumen von 160 Mio. Euro. In engem Austausch zwischen dem LBIH und den jeweiligen Nutzern wurde jeweils darüber beraten, wie die Bauzeit für die Bediensteten mit möglichst geringen Beeinträchtigungen einhergehen kann. Sanierungsmaßnahmen von Liegenschaften im laufenden Betrieb können allerdings selbst bei sorgfältiger Planung mit Unannehmlichkeiten verbunden sein – das lässt sich nicht unbedingt vermeiden.

In dem Treffen zwischen DPolG und LBIH ging es vor allem um den Umgang mit den Problemfeldern, um das Miteinander und um mögliche Lösungswege. Zwischen Direktor Platte und dem Landesvorsitzenden Lars Maruhn herrschte Einigkeit, dass beim LBIH mit den wachsenden Aufgaben der Zuwachs an geeignetem Fachpersonal nicht Schritt gehalten hat. Gleichfalls stellt ein großes Hindernis dar – und das dürfte jedem Häuslebauer bekannt sein – dass nicht jedes bauliche Hindernis oder Problem bei einer Baumaßnahme im Voraus bedacht oder berücksichtigt werden kann. So sind Insolvenzen von beauftragten Firmen, verspätete Auftragsausführungen, fehlende Fachkräfte oder der verlangsamter Materialnachschub oftmals die Ursache für Verzögerungen. Deshalb ist es notwendig, bei Baumaßnahmen eine gewisse Gelassenheit mitzubringen. Letztlich lohnen sich die Umstände schließlich, denn von einem neuen oder sanierten Dienstgebäude profitieren die Bediensteten unmittelbar. Bei dem Gespräch stellten beide Seiten fest, dass auf die Transparenz und die Kommunikation vor Ort noch mehr Wert gelegt werden muss. Das fordert alle Beteiligten – und die DPolG möchte als Bindeglied einen wichtigen Teil dazu beitragen. Gleichfalls sind die gesetzlich vorgeschriebenen Ausschreibungsformalien, ähnlich wie im Bereich der Beschaffung durch das Hessische Polizeipräsidium für Technik (HPT), eine sprichwörtliche Fußfessel.

Es wurde ein intensiver und regelmäßiger Austausch vereinbart, um die notwendige Transparenz weiter auszubauen. Im Besonderen sind hier Zusammenkünfte mit den einzelnen Abteilungen vorgesehen, um so durch den persönlichen Kontakt Probleme schneller an die zuständige Stelle zu transportieren. Gleichzeitig bringt das die Möglichkeit, den Kolleginnen und Kollegen die Hürden und Probleme aufzuzeigen, um so Verständnis für die Aufgabe des jeweils anderen herzustellen.

Ein nächstes Treffen ist für die Landeshauptvorstandssitzung am 1. November in Fulda verabredet, wir werden Euch darüber berichten. Gerne nehmen wir eure Anregungen und Fragen mit, schickt uns eine Mail an service(at)dpolghessen.de 

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