30. Oktober 2021

70 Jahre DPolG Hessen - Landeskongress 2021

70-jähriges Bestehen mit vielen Gästen gefeiert

Nachdem der vorherige Landesvorsitzende Engelbert Mesarec aus privaten Gründen nicht mehr angetreten ist, haben die Delegierten Björn Werminghaus (Polizeipräsidium Westhessen) am 27.10.2021 zum neuen Landesvorsitzenden gewählt. Weiterhin wurde Norbert Lammel (Polizeipräsidium Frankfurt) zu seinem Stellvertreter gewählt. Die weiteren Wahlen erfolgten am Nachmittag des Folgetags.

Im Rahmen ihres Kongresses feierte die DPolG ihr 70jähriges Jubiläum. Zahlreiche Ehrengäste erschienen vormittags am 28.10.2021 zu der Öffentlichkeitsveranstaltung. Zu den Gästen gehörten die Vertreter der Landtagsfraktionen, Staatsminister Peter Beuth, die Behördenleiter der einzelnen Polizeipräsidien Hessens, Ehrengäste aus Reihen der DPolG anderer Bundesländer bzw. der Bundesorganisation.  

Zunächst begrüßte der neue Landesvorsitzende, Björn Werminghaus, die Gäste der Jubiläumsveranstaltung. Grußworte sprachen der Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt, Jochen Partsch, Alexander Bauer (CDU), Heike Hofmann (SPD), Eva Goldbach (Grüne), Robert Lambrou (AFD) und Stefan Müller (FDP).  

Weitere Reden hielten der hessische dbb-Vorsitzende Heini Schmitt, der Bundesvorsitzende der DPolG, Rainer Wendt und Staatsminister Peter Beuth.

In seiner Rede sprach der neue Landesvorsitzende der DPolG, Björn Werminghaus, insbesondere von der immer wieder auftretenden Empörungskultur und den Pauschalverurteilungen mit den entsprechenden neu eingeführten Maßnahmen, unter denen alle leiden müssen.

Mittlerweile fühlt sich jeder dazu berufen polizeiliches Verhalten oder vermeintliches Fehlverhalten bewerten und etwas sagen zu müssen. Von Medien und Teilen der Bevölkerung sind wir das gewohnt. Reflexartig beteiligen sich inzwischen auch Politiker daran, ohne den gesamten Sachverhalt zu kennen. Je nach Partei wird dann mehr oder weniger auf die Polizei eingeschlagen oder die Polizeibeamten werden “vorverurteilt“

Kommt dann hinterher heraus, dass an den Vorwürfen nichts aber auch gar nichts dran ist, passiert nichts mehr. Keiner entschuldigt sich für die Vorverurteilung der Polizei. Keine Medien senden oder schreiben darüber. In seiner Rede forderte Björn Werminghaus Staatsminister Beuth, die Landtagspolitiker und die Behördenleiter dazu auf, den Polizeibeamten, die zu Unrecht verfolgt wurden, eine vernünftige Rehabilitation zu ermöglichen.  

Während der Innenminister kein Handlungsbedarf sah, unterstützte der Bundesvorsitzende Rainer Wendt die Aussagen von Werminghaus.

Am Nachmittag wurden die restlichen Mitglieder des Landesvorstands gewählt.  

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