DPolG vor Ort
Gespräch mit der CDU Landtagsfraktion
v.l.: Thomas Hering (CDU), Alexander Bauer (CDU), Frank Steinraths (CDU), Alexander Glunz (DPolG), Alexander Schuster (DPolG), Sophie-Marie Künkel (CDU), Hans-Christian Göttlicher (CDU), Uwe Serke (CDU), Tanja Maruhn (DPolG), Miguel Thomas (DPolG), Stefan Schneider (CDU)
Teile des DPolG Landesvorstandes trafen sich mit Innenpolitikern der CDU Landtagsfraktion im hessischen Landtag.
Trotz voller Terminkalender in den Vorweihnachtstagen, besuchte eine Abordnung des DPolG Landesvorstandes Innenpolitiker der CDU Landtagsfraktion. Zusammen mit Alexander Bauer (MdL, CDU) innenpolitischer Sprecher seiner Fraktion und weiteren Fraktionsmitgliedern wurden aktuelle Themen in der Polizei diskutiert. Als ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber der DPolG ist eindeutig zu sehen, dass fast alle Innenpolitikerinnen und Innenpolitiker der CDU Landtagsfraktion an dem Treffen teilgenommen haben.
Neben der Verunsicherung durch die Projekte P 25 und S 25 in der Polizeibelegschaft kam natürlich auch die Rede schnell auf die seit Jahren verfassungswidrige Besoldung.
Der DPolG Landesvorsitzende Alexander Glunz hat klar und eindeutig das Missfallen der DPolG über die viermonatige Besoldungsverschiebung und das damit weiter geschwundene Vertrauen der Mitarbeitenden gegenüber ihrem Dienstherrn zum Ausdruck gebracht. Auch die vielen offenen Fragen, die das Besoldungsurteil des BVerfG in Sachen Berlin aufgeworfen hat, wurden von den DPolG Vertretern angesprochen.
Von Seiten der Parlamentarier wurde aber angedeutet, dass bereits an Lösungsmodellen gearbeitet wird.
Sowohl der Vorsitzende des Innenausschusses Thomas Hering als auch seine Kollegin Marie Sophie Künkel und Holger Bellino lobten die Arbeit der Polizei und versicherten, dass sie hinter den Beamtinnen und Beamten stehen.
Von Seiten der Parlamentarier war erkennbar, dass sie sich durchaus intensiv mit den Belangen der Kollegen vor Ort beschäftigten. So teilte Frank Steinraths mit, dass ihn immer wieder die Polizeibeschäftigten darauf ansprachen, dass sie die 12 Stundenschichten nicht aufgeben wollen.
Nach über einer Stunde, teilweiser intensiver Diskussion, kam man im gegenseitigen Einvernehmen dazu, weitere Gesprächstermine zu vereinbaren.
Hier will man weiter im Austausch bleiben und gemeinsam Lösungen zu finden.