02. März 2022

ENVORCE TAC

DPolG Hessen besucht die Europäische Polizeitrainerkonferenz der Polizeitrainer in Deutschland (PID)

  • Bild links: Mike Hoffmann (Hundeführer des PP Frankfurt), Norbert Lammel (1. Stellv. DPolG Hessen), Ecko Niebergall (Vorsitzender PID), Björn Werminghaus (Vorsitzender DPolG Hessen) Bild rechts: Stefan Küster (Diensthundeführer PP SOH), Tanja Maruhn (stellv. Landesvorsitzende DPolG Hessen), Ecko Niebergall (Vorsitzender PID)

Der Landesvorstand der DPolG Hessen nahm an der Konferenz der PID in Nürnberg im Rahmen der Messe Enforce Tac in Nürnberg teil. Björn Werminghaus (Landesvorsitzender), Norbert Lammel (1. Stellvertreter) und Tanja Maruhn (Stellvertreterin) war dieses Jahr die Teilnahme besonders wichtig, da auf der Tagesordnung der Konferenz das Diensthundewesen stand. Vor dem Hintergrund neuer gesetzlicher Vorschriften in der Ausbildung der Hunde und der neuen Strukturierung des Diensthundewesens innerhalb der Polizei Hessen möchte die DPolG Hessen zeigen, wie wichtig das Thema Diensthundewesen ist. In dem Vortrag von Sylke Schwoch (Zentrales Diensthundewesen, Polizei Hessen) gab es sehr gute Einblicke wie Schutzhunde in Operativen Einheiten und im Streifendienst im Einsatz integriert werden können, auch wenn sie nicht mehr im Einzeldienst mitlaufen, sondern zentral in Diensthundestaffeln arbeiten.

Weitere Themen wie „Der Hund als Waffe: Zur Gefährlichkeit von Hundebissverletzungen“ und „Die rechtliche Bewertung von Angriffen mit Hunden“ wurden durch Victoria Fischer (Uni Köln, Rechtsmedizin) und Prof. Dr. Markus Rothschild (Prodekan, Uni Köln) sehr informativ dargestellt.

Unter den Zuhörern dieser Fachkonferenz waren nicht nur Teile des Landesvorstandes der DPolG Hessen, sondern auch Hundeführer aus den Präsidien Südosthessen und des PP Frankfurt. Wie üblich sind unter den Zuhörern auch viele internationale Mitglieder von verschiedenen Spezialeinheiten. So referierte Prof. Dr. L. Latasch (ärztliche Leitung Rettungsdienst der Stadt Frankfurt) zur Herausforderung an die Rettungsmedizin in Terrorlagen und zeigte Erfahrungen aus Israel, die kritische Analyse der Anschläge in Paris und die Zusammenarbeit von Polizei und Rettungskräften.

Ein wichtiges Thema beackern die Polizeitrainer in Deutschland schon lange. Das Thema Ambush (Hinterhalt) und Eigensicherung. Dazu referierte John T. Meyer Jr. (Vice-President of International Association of Law Enforcement Firearms Instructors) anhand von vielen realen Beispielen die aus der ganzen Welt als Videos zur Verfügung standen. Die weiteren Vorträge befassten sich mit 

-        Wahrnehmung und Einsatzkompetenz

-        Polizeiliche Verhaltenserkennung

-        Suizid im Polizeidienst

-        Die gewalttätigen Demonstrationen in Hongkong aus polizeilicher Sicht

Am zweiten Tag folgte dann der praktische Teil der Polizeitrainer mit den Themen
Verhaltenserkennung in der praktischen Anwendung, Abwehr von Angriffen/ Zugriff in der Kurz- und Mitteldistanz, Counter Ambush Isolation Drills. 

Einmal mehr zeigte sich, dass die die Polizeitrainer in Deutschland (PID) sich wichtigen Themen der Polizei annehmen und durch viele Fachreferenten Problemfelder aufzeigen, fachspezifisch analysieren und Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen.

Die DPolG Hessen schätzt die Arbeit der Polizeitrainer in Deutschland (PID) nicht nur, sondern hält sie für eine sehr wichtige Organisation in der Polizeiwelt.

 

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