15. Februar 2020

Wir für Euch !

Die DPolG Hessen beim Staatssekretär

  • v.l.n.r: Udo Münch LPP, Hanne Sonntag DPolG, Alexander Glunz DPolG, Engelbert Mesarec DPolG, Uwe Rettich DPolG, Dr. Stefan Heck StS

Es gibt viel zu bewegen bei der hessischen Polizei. Aus diesem Grund traf sich Landesleitung der DPolG Hessen am 03.02.2020 mit dem Staatssekretär Dr. Stefan Heck und LPP Udo Münch im Hessischen Innenministerium.

Um Lösungen zu finden müssen die Probleme offen auf den Tisch.
Nach diesem Motto trifft sich die DPolG Hessen immer wieder mit Verantwortlichen aus Politik und Gesellschaft.

Im offenen Ideenaustausch wurden Möglichkeiten zur Steigerung der Attraktivität des Polizeiberufes in Hessen intensiv erörtert.
Für diese Möglichkeit und das offene und zugewandte Gesprächsklima sind wir sehr dankbar und sehen dies als besondere vertrauensbildende Maßnahme an.
Im Gespräch mit den Herren Staatssekretär Dr. Heck und LPP Münch konnten die zwingend notwendigen Forderungen der DPolG Hessen nochmal deutlich unterstrichen werden.

Um die hessische Polizei im Vergleich mit anderen Ländern, aber auch mit der freien Wirtschaft zu stärken, müssen sich genügend junge Menschen für das Studium zur Polizei entscheiden. Die Zielsetzung, junge Menschen zur Polizei nach Hessen holen, kann zur Erhöhung der Anzahl der Polizeibeschäftigten nur eine Säule darstellen.
Darüber hinaus sind die Bedingungen auch nach dem Studium zu verbessern.

Der „Ideenkatalog zur Nachwuchswerbung" zur Steigerung der Bewerberzahlen und Verbesserung der Studienbedingungen wurde hierzu durch die Landesleitung der DPolG Hessen im Gespräch übergeben.

Die weitere Attraktivität stellt sich gerade auch in der Zeit nach dem Studium als besondere Herausforderung dar.
Dazu wurden weitere Aspekte besprochen, die die Wertschätzung für alle Polizeibeschäftigten wahrnehmbar machen.

Dazu zählen insbesondere Punkte, wie

  • freie Heilfürsorge / verbesserte Gesundheitsfürsorge,
  • Wohnungsfürsorge,
  • verbesserte Besoldung und Polizeizulage und die
  • Verkürzung der Wochenarbeitszeit.

Themen wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sowie die Möglichkeit der Teilzeitarbeit (auch in Führungsämtern) standen auf dem Plan. Den Vertretern der DPolG ist es wichtig, dass nicht nur ein Schild "familienfreundlicher Arbeitgeber" an der Tür der Dienststellen hängt, sondern dass dieses auch gelebt wird. Das ist eine gewaltige Aufgabe, die sich nicht nur den Dienststellen stellt. Nicht zuletzt ist hier auch der Dienstherr gefragt.

Einig war man sich bei dem Gespräch, dass die Suche nach den besten Köpfen schwieriger geworden ist und man auf diese Herausforderungen reagieren muss.
Dazu ist die DPolG Hessen mehr als nur bereit. Wir stehen auch dem Dienstherrn stets mit Rat und Tat zur Seite.

Es sind noch einige Punkte offen geblieben und wir freuen uns auf die kommenden Gesprächsrunden, in denen wir unseren „Ideenkatalog zur Nachwuchswerbung“ tiefer in die gemeinsame Erörterung nehmen können.

 

Mit freundlichem Gruß

Engelbert Mesarec
Landesvorsitzender Hessen

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