Junge Polizei

Schluss mit willkürlicher Ablehnung aufgrund äußerem Erscheinungsbild

Die JUNGE POLIZEI, die Nachwuchsorganisation der Deutschen Polizeigewerkschaft, begrüßt es, dass die Polizeien der Länder und des Bundes von dem einst restriktiv gehaltenen Verbot, Tattoos auch in Uniform sichtbar tragen zu dürfen, immer mehr abweichen und die Vorschriftenlage an die aktuellen Gegebenheiten anpassen. Tätowierungen sind längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen und auch akzeptiert. Entsprechende Vorschriften für die Polizei sind vielerorts noch aus dem letzten Jahrtausend.

Jüngste richterliche Entscheidungen begünstigen diese Entwicklung, sehen sie doch bei den Einstellungsvoraussetzungen für den Polizeidienst nahezu bundeseinheitlich einen enormen Nachholbedarf bezüglich nichtdiskriminierender Regelungen.
Tätowierungen sind heutzutage im Alltag, vor allem auch medial, präsent. Ob in der Werbung, bei Sportlern, Musikern und anderen Personen von öffentlichem Interesse.
Die JUNGE POLIZEI ist der Meinung, dass durch das Verbot die Kolleginnen und Kollegen in der Vergangenheit in ihrem Persönlichkeitsrecht stark eingeschränkt wurden. Tätowierte Kolleginnen und Kollegen, ob äußerlich sichtbar oder nicht, bringen sich ebenso für ihren Beruf ein und leisten jeden Tag dieselbe professionelle Arbeit wie alle anderen Kolleginnen und Kollegen. Wichtig ist doch was die Kolleginnen und Kollegen im Kopf haben und nicht was sie auf der Haut tragen.“, so Vanessa Hawlitschek, Stellvertretende Bundesjugendleiterin der Deutschen Polizeigewerkschaft.
„In Bezug auf Tätowierungen benötigen wir für die Auswahlverfahren und in der Folge für die komplette Dienstzeit Rechtssicherheit und damit einhergehend eine bundesweit einheitliche Regelung. Was nicht passieren darf ist, dass persönliche Sichtweisen darüber entscheiden, ob eine Tätowierung zulässig ist oder nicht.“, so Vanessa Hawlitschek weiter. Insbesondere jetzt, da die Polizeien der Länder und des Bundes massiv um qualitativen Nachwuchs werben.
Kann es sich die Polizei tatsächlich leisten Bewerberinnen und Bewerber, einzig aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes, für den Polizeiberuf abzulehnen? Wir glauben nicht!
Die von vielen Kritikern hervorgebrachten Argumente, dass es gegenüber sichtbar tätowierten Polizeikräften zu Respektverlust kommen würde, sieht die JUNGE POLIZEI als unbegründet an.

Mangelnder Respekt und zunehmende Gewalt ist ein seit Jahren zu


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Vanessa Hawlitschek – Stellvertretende Bundesjugendleiterin
E-Mail: Vanessa.Hawlitschek@JUNGEPOLIZEI.de