Frauen bewegen die Zukunft – gleichberechtigt und solidarisch
Erfolgreicher Landesfrauentag des dbb Hessen am 23. September 2025 in Fulda
Unter dem Motto „Frauen bewegen die Zukunft – gleichberechtigt und solidarisch“ fand am 23. September 2025 in Fulda der Landesfrauentag des dbb Hessen statt. Zahlreiche Frauenvertreterinnen der Mitgliedsgewerkschaften kamen zusammen, um zu wählen, diskutieren und über diverse Anträge zu beraten.
Für die DPolG Hessen nahmen drei Delegierte teil: die Landesgleichstellungsbeauftragte Andrea Holl, Schatzmeisterin Annette Obmann sowie die stellvertretende Tarifbeauftragte Marilia Thomas. Gemeinsam brachten sie sich aktiv in die Beratungen und Antragsdiskussionen ein.
Ein erster Programmpunkt waren die Grußworte der frauenpolitischen Sprecherinnen der Landtagsfraktionen von CDU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen, die persönlich ihre Wertschätzung und Unterstützung für die Arbeit der dbb-Frauenvertretungen zum Ausdruck brachten.
Angesprochen wurden hier beispielhaft Themen wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf, eine gerechtere Aufteilung der Care-Arbeit und auch sexualisierte Gewalt gegen Frauen.
Darüber hinaus richteten auch der Landesvorsitzende des dbb Hessen, Heini Schmitt, sowie die Vorsitzende der dbb Bundesfrauenvertretung, Milanie Kreutz, motivierende Worte an die Anwesenden. Beide betonten die Bedeutung von Gleichstellung, Solidarität und einer starken weiblichen Stimme im öffentlichen Dienst.
Im Rahmen der Wahlen wurde Sonja Waldschmidt erneut zur Vorsitzenden der Frauenvertretung des dbb Hessen gewählt. Sie erhielt breite Unterstützung und dankte für das Vertrauen mit dem Versprechen, die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortzusetzen.
Unter den zahlreichen Anträgen wurde auch ein Antrag der DPolG Hessen eingebracht: Er befasste sich mit der Regelung der acht Elterntage nach der Geburt gemäß § 29b TV-H. Die DPolG forderte, dass sich die dbb Frauenvertretung bei den Tarifverhandlungen im Jahr 2026 dafür einsetzt, diese Regelung künftig für alle Eltern – unabhängig vom Familienstand – anzuwenden. Der Antrag fand breite Zustimmung und soll in die weiteren Tarifverhandlungen eingebracht werden.
Insgesamt war der Landesfrauentag 2025 eine runde und erfolgreiche Veranstaltung, geprägt von engagierten Diskussionen, solidarischem Miteinander und klaren Zukunftsimpulsen für die Gleichstellungspolitik im öffentlichen Dienst.
Andrea Holl
Landesgleichstellungsbeauftragte
